Die Helvetia hat bis 2010 eine Wachstumsstrategie definiert. Wie sieht diese konkret aus?
Die Generierung von überdurchschnittlichem Wachstum – ohne Abstriche bei der Rentabilität – geniesst in den nächsten Jahren absolute Priorität. Dabei wollen wir uns auf jene Länder konzentrieren, in denen wir schon heute tätig sind. Im Vordergrund steht die Forcierung des organischen Wachstums. Daneben fassen wir aber auch geeignete Akquisitionen respektive Portefeuillezukäufe ins Auge. Was die Vertriebskanäle betrifft, so wird unser eigener Aussendienst auch in Zukunft das wichtigste Standbein bilden. Daneben werden wir uns aber auch neue Kundenzugänge erschliessen und unsere Kooperationen – vor allem jene mit der Raiffeisen-Gruppe – weiter optimieren. Dabei wollen wir uns auch weiterhin auf unsere heutigen Geschäftsfelder konzentrieren und unsere Fokussierung auf Privat- und Gewerbekunden beibehalten. Produkteseitig werden wir die Angebotspalette noch stärker auf die Kundenbedürfnisse ausrichten sowie den Absatz von Produkten forcieren, welche vergleichsweise weniger Eigenkapitalhinterlegung benötigen. Ich denke dabei insbesondere an fondsgebundene Lebenpolicen. Hier stehen wir in all unseren Märkten erst am Anfang.
Die Helvetia Gruppe will ihre Marktstellung primär über ein starkes organisches Wachstum ausbauen. Aber auch Akquisitionen sind kontinuierlich ein Thema.
Wir haben in der Vergangenheit eindrucksvoll bewiesen, dass wir im Alleingang eine äusserst erfolgreiche Geschäftspolitik umsetzen können. Bei guten Gelegenheiten suchen wir auch externes Wachstum, aber nicht um jeden Preis. Wir haben sehr klare Vorstellungen, was wir wollen.