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«Helvetia in Hochform»

Interview mit Erich Walser, Präsident des Verwaltungsrates und CEO

Erich Walser, Präsident des Verwaltungsrates und CEO (Foto)

Herr Walser, wie beurteilen Sie das Geschäftsergebnis 2006?

Wir haben 2006 das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt. Die Helvetia hat ein hervorragendes Jahr hinter sich und präsentiert sich in einer ausgezeichneten Verfassung. Dabei haben natürlich auch wir von der guten Entwicklung der Finanzmärkte sowie einem sehr positiven Schadenverlauf profitiert. In erster Linie haben jedoch unsere eigenen Leistungen zum Erfolg beigetragen.

Wie beurteilen Sie den gegenwärtigen Zustand sowie die Aussichten der Helvetia?

Die Helvetia Gruppe ist in einer ausgezeichneten Verfassung und wird die Herausforderungen der kommenden Jahre aus einer Position der Stärke anpacken. Sämtliche Ertragskennziffern bewegen sich auf einem sehr erfreulichen Niveau. Ich denke dabei nicht nur an das Konzernergebnis, die Eigenkapitalrendite oder die Combined Ratio im Nicht-Lebengeschäft, sondern auch an den – in diesem Geschäftsbericht erstmals veröffentlichten – «Embedded Value», welcher die Rentabilität unseres Lebenportefeuilles sehr eindrücklich dokumentiert.

Die Prämienentwicklung ist zwar moderat, doch haben wir uns auch hier im vergangenen Jahr vielerorts positiv von unseren Mitbewerbern abgehoben und weitere Marktanteile hinzugewonnen. Das allein genügt uns aber bei Weitem noch nicht, weswegen das Wachstum im laufenden sowie in den kommenden Jahren wesentlich stärker im Fokus stehen wird. Dies allerdings, ohne irgendwelche Abstriche bei den Ertragszielen zu machen.

Inwiefern partizipieren die Aktionäre an dem ausgezeichneten Geschäftsergebnis?

Die Aktionäre profitieren einerseits von der überaus erfreulichen Kursentwicklung unserer Aktie. Andererseits beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung, die Dividende um 50% auf CHF 13.50 anzuheben. Hierin kommt unsere ertragsorientierte, kontinuierliche Ausschüttungspolitik einmal mehr klar zum Ausdruck. Die Ausschüttungsquote liegt auch in diesem Jahr in der angestrebten Bandbreite.

Gab es für Sie – neben dem ausgezeichneten Ergebnis – weitere herausragende Ereignisse im vergangenen Jahr?

Zwei Dinge: Unser neuer Marktauftritt sowie das Qualitätssiegel «A–», welches uns die Rating-Agentur Standard & Poor’s verliehen hat.

Seit September 2006 treten wir im Markt als Einheitsmarke «Helvetia» mit einem europaweit einheitlichen Logo auf. Ich bin überzeugt, dass uns dieser neue Auftritt am Markt ein unverwechselbares Profil gibt und unsere Gruppe damit in der Zukunft noch wesentlich schlagkräftiger agieren wird. Die neue Single Brand-Strategie setzt neue Energien frei.

Im Oktober 2006 erteilte die Rating-Agentur Standard & Poor’s der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG und der Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG ein «A–»-Rating mit stabilem Ausblick und würdigte damit unsere starke Eigenkapitalbasis sowie unsere sehr gute Ertragslage. Mit diesem Qualitätssiegel haben sich unsere Chancen auf den Versicherungs- und Kapitalmärkten weiter verbessert.


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